ASKÖ
Karate & Jiu-Jitsu
Engerwitzdorf / Treffling
 
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Allgemein


[...]Als Selbstverteidigung wird die Vermeidung und die Abwehr von Angriffen auf die seelische oder körperliche Unversehrtheit eines Menschen bezeichnet.[...]

Die Spannweite solcher Angriffe beinhaltet unbedachten Äußerungen, Beleidigungen, Mobbing und Körperverletzung und reicht bis zu schwersten Gewaltverbrechen. Dabei ist jedoch immer die Ausübung von Macht das Ziel des Täters. Bei der Verteidigung gegen nicht-körperliche Angriffe spricht man heute auch von Selbstbehauptung.
Um Selbstverteidigung zu beherrschen, sind keinerlei kampfsportlichen Erfahrungen notwendig. Selbstverteidigungskurs sind so aufgebaut, dass es von jedermann (von jeder Frau) nachvollzogen werden kann.
Wie vielleicht einige am eigenen Leib erfahren mussten, ist es ein Leichtes als Unbeteiliger oder unschuldiges Opfer der Gewalt eines oder mehrerer Anderer ausgeliefert zu sein. Um auf solche Ernstfälle vorbereitet zu sein, werden Selbstverteidigungskurse angeboten, wobei das oberste Ziel neben der eigentlich Selbstverteidigung auch die Selbstbehauptung ist, um Auseinandersetzungen möglicherweise bereits im Vorfeld zu beenden.

"VERMEIDEN & VERHINDERN" ist ein wichtiger Leitsatz zur erfolgreichen Verteidigung

Es geht darum, sich in die Lager zu versetzen, ein Risiko sachlich beurteilen zu können und der erkannten Gefahr auszuweichen und, vor allem in kritischen Situationen, die Kontrolle über sich selbst bewahren zu können.
Durch das Üben der Techniken entstandene Selbstvertrauen und die Selbstsicherheit sollen aber nicht zur Überschätzung des eigenen Könnens führen, sondern es soll verhindern, im Ernstfall in Panik zu verfallen.

Abgrenzung zum Kampfsport und Kampfkunst
Heute haben Kampfsportarten feste Regeln und das Verbot den Partner zu verletzen. Das war nicht immer so. Die geistige Grundgedanke der Kampfsportarten, einen gleichstarken Partner zu besiegen, ist der Selbstverteidigungssituation prinzipiell entgegengesetzt, wo man eigentlich immer einem überlegenen Angreifer entkommen muss.
Der Begriff Kampfsport ist zu unterscheiden von dem der Kampfkunst. Kampfkünste sind von jeher aus Situationen entstanden, in denen Menschen mit Kämpfen konfrontiert waren und sich verteidigen mussten. Bei den Kampfkünsten ist häufig jahrelanges Studium vonnöten, um die komplexen und damit schwierig anzuwendenden Techniken und Prinzipien im Ernstfall zu beherrschen. Zu den bekanntesten gehören Wing Chun, Aikido, Karate und Jiu Jitsu.

Als Grundsatz für den Ernstfall gilt

ENTSCHEIDUNG ZUR SELBSTVERTEIDIGUNG
SCHOCKEN, ÜBERRASCHEN
AUSFÜHRUNG DER TECHNIK
SICH IN SICHERHEIT BRINGEN


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